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Corinna Busch

Über mich

Corinna Busch

Machen wir uns nichts vor: Grob betrachtet haben wir mit dem 40. Geburtstag rund die Hälfte unseres Lebens hinter uns. Die einen mehr – die anderen weniger. Was also anfangen mit der zweiten Lebenshälfte? Munter so weiter machen wie die letzten Jahre? Tapfer durchhalten bis zum Ende? Oder kann man sein Leben noch verändern? Darf man sich ausprobieren?

„Good times and bum times, I’ve seen them all and, my dear: I’m still here! nach einem Song von Barbra Streisand

Wie verrückt und mutig darf ein Mensch sein? Diese Frage stelle ich mir manchmal durchaus vor dem Hintergrund einiger meiner peinlichen Misserfolge. Ich habe zum Beispiel mit Anfang 40 eine Mode-Firma gegründet, ohne überhaupt einen Knopf annähen zu können und war auf dem Titel eines Magazins als Cover-Model abgelichtet, ohne vorher je als Model gearbeitet zu haben. Beides verfolge ich bis heute mit Leidenschaft, Freude und – bilde ich mir ein – zunehmendem Erfolg.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie manchmal (oder durchgehend) meine Gedanken hier für kompletten Unsinn halten – und wahrscheinlich liegen Sie mit diesem Urteil richtig. Doch ich möchte gar nicht recht haben – ich möchte nur Wege und Beispiele zeigen. Bestenfalls unterhalten. Amüsieren.

Als die gute Laune und der Optimismus verteilt wurde, da habe ich lautstark mehrfach ‚hier’ gerufen – mir blieb vom Tag meiner Geburt auch nichts anderes übrig.

Meine Eltern litten beide unter schweren Erkrankungen und als einziges Kind lernte ich früh, selbstständig zu sein und zu funktionieren. Neben der Schule kümmerte ich mich um den Haushalt und als bei meiner Mutter zusätzlich eine schwere Krebserkrankung ausbrach, übernahm ich als Jugendliche sechs Jahre lang ihre Pflege bis zu ihrem Tod im Alter von 53 Jahren. Als Tochter eines Maurers war ich die erste in unserer Familie, die das Abitur bestand und das Jura-Studium mit dem Staatsexamen abschloss. Ja, so waren die Zeiten damals. Meinen Bruder, von dessen Existenz ich bis zu meinem 18. Lebensjahr nichts wusste, habe ich leider nie kennengelernt – er starb kurz vor unserem 1. Treffen im Alter von 43 Jahren an einem Herzinfarkt. Und auch meine Tochter habe ich leider in der Schwangerschaft verloren – aber ich weiß: Irgendwann werden wir alle zusammen ein großes Fest feiern 🙂

Obwohl ich die ersten 22 Jahre meines Lebens nicht als etwas Schönes in Erinnerung habe – war ich auch damals nie unglücklich oder unzufrieden. Ich war stets ein optimistisches Mädchen und mein Glas immer halb voll – nie halb leer. Und das gilt bis heute. Ich lache einfach für mein Leben gerne! Täglich! Oft! Laut!

Neben PR Management, Designen und Schreiben habe ich die große Freude, in meinen Business- und Personal-Coachings in den vergangenen 10 Jahren mit mehr als 250 Klienten zusammen gearbeitet zu haben. Einige von ihnen schreiben mir Jahre später noch und berichten mir von ihrem ‚neuen’ Leben – und das ich daran einen großen Anteil habe. Das ehrt und berührt mich zugleich. Manchmal frage ich meine ehemaligen Klienten, warum die Coachings mit mir für sie nutzbringend waren. Sehr oft höre ich: „Sie haben mir zugehört – und immer an mich geglaubt“.

Dazu möchte ich alle meine Leserinnen und Leser ermuntern: Glaubt an euch! Und hört einander zu! Lebt EUER Leben und nicht das eines anderen, denn ihr müsst nicht jedem gefallen. Seid glücklich – und dafür sind wir alle selbst verantwortlich, sonst niemand. Und auch wenn ich hier natürlich ein online Medium bediene – eines dürfen wir NIE vergessen: Das Leben findet offline statt – nicht online!

Ich freue mich über Anregungen, Nachrichten, Vorschläge und Feedback zu diesem Blog. Und nun viel Freude – beim Blick durch das Schlüsselloch auf das ganz und gar kleine, verrückte (oder normale?) Leben der Corinna Busch.

 

 

 

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