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Corinna Busch
Corinna Busch on Tour

Eine Blondine und Pasta al dente

Ich liebe das kleine italienische Restaurant COSI bei mir um die Ecke wirklich sehr – Lello, der Chef, kocht mit großer Leidenschaft, Liebe und gut.

Aber gestern Abend war die Pasta einfach nicht al dente…..die Diskussion darüber nahm irgendwann bizarre Züge an……

🙂 xo caro mio

www.ristorante-cosi.de 

Schon gewusst..?
Al dente ist ein kulinarischer Begriff aus dem Italienischen und kann mit bissfest übersetzt werden. Er bezeichnet die Konsistenz, in der Teigwaren (Pasta), Reis und Gemüse (ursprünglich in der italienischen Küche) zubereitet werden. Gar, aber nicht zu weich, klebrig oder zerkocht. Mittlerweile ist „al dente“ ein international verwendeter Begriff, allerdings ausschließlich bezogen auf italienische Nudeln.

Geschichte der Pasta
In China waren Nudeln mindestens seit den Zeiten der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) bekannt. In einem der ältesten schriftlichen Belege ist von Nudeln, gedämpften Teigtaschen und Klößchen die Rede. Auch im Griechenland der Antike waren Nudelgerichte bekannt. In etruskischen Gräbern sind sie durch Abbildungen von Geräten zur Nudelherstellung bezeugt.

Der Begriff kommt über das Lateinische vom Griechischen pastē, womit ein grützeartiges Gerstengericht bezeichnet wurde.Ein flaches pasta-ähnliches Produkt wurde als laganon bezeichnet.[4] Ebenso gibt es verschiedenste Belege dafür, dass Pasta schon im alten Rom gegessen wurde.

Im 12. Jahrhundert schrieb der Geograf Al-Idrisi, dass in der Nähe von Palermo auf Sizilien Fäden aus Weizen gekocht werden, die von Muslimen wie von Christen gleichermaßen gern gegessen werden. Ebenso berichtet er über einen umfangreichen Export dieser Itryah genannten Pasta in den gesamten Mittelmeerraum. Es handelt sich hier um das erste schriftliche Dokument, in dem von Pasta nach heutiger Definition die Rede ist. Die italienische Küste, speziell das Gebiet um Neapel, entwickelte sich zeitweise zu regelrechten Hochburgen der Pastaproduktion, weil sich die besonders reine und keimfreie Luft des Mittelmeeres zum Trocknen sehr gut eignet. Heute gibt es nur noch wenige traditionelle Pastaproduzenten (pastifici) in Italien, der Großteil der Teigwaren wird industriell hergestellt. Sie werden der Größe nach in pasta corta (kurze Pasta) und pasta lunga (lange Pasta) unterschieden. In Rom befindet sich seit 1992 ein Pasta-Museum, das Museo Nazionale delle Paste Alimentari.

Also available in: enEnglish (Englisch)

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