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Corinna Busch
Charity Spotlight

New York und amfAR Charity Dinner

amfAR Charity Dinner New York 2017

Die internationale Organisation amfAR – American Foundation for AIDS Research widmet sich dem Kampf gegen AIDS. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Unterstützung von wissenschaftlichen Forschungen, die der Medizin langfristige Fortschritte in der Behandlung gegen HIV bringen sollen.

Ich unterstütze die Organisation seit vielen Jahren und arbeite sehr gerne mit ihr zusammen. Freunde aus meinem engen persönlichen Umfeld sind seit Jahren an HIV erkrankt – und ohne Organisationen wie die amfAR und deren Forschungserfolge würden sie möglicherweise nicht mehr leben.

Heute erreichte mich die Einladung zum jährlichen Charity Dinner Event in New York – dieser Abend ist mir mittlerweile liebevolle Gewohnheit und ehrenvolle Pflicht zugleich.

 

Auch HIV Prävention ist ein Aufgabenfeld, das die amfAR gewissenhaft und innovativ bewältigt und weltweit Maßstäbe für mögliche Arbeitsansätze entwickelt. In den frühen 1980er Jahren legte ein Team um Mathilde Krim, damals medizinische Forscherin am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, den Grundstein zur Erkennung der Krankheit AIDS.

Daraufhin schlossen sich 1983 in New York Ärzte, Wissenschaftler und Forscher zusammen und bildeten die AIDS Medical Foundation. Etwa zur selben Zeit gründeten Film-Diva Elisabeth Taylor und Dr. Michael Gottlieb die AIDS Research Foundation in Los Angeles.

1985 vereinigten sich beide Stiftungen zur internationalen Organisation amfAR. Mittlerweile sitzen im New Yorker Hauptbüro der amfAR circa 60 Mitarbeiter, die sich täglich voller Überzeugung ihrer Arbeit gegen AIDS widmen.

See you in New York!

www.amfar.org

AIDS Weltweit

Nach wie vor ist das südliche Afrika besonders stark von der Epidemie betroffen. Im Jahr 2012 fanden 70 % aller HIV-Neuinfektionen unter Erwachsenen hier statt. Jedoch zeigt sich, dass die Aufklärungs- und Präventionsprogramme Erfolg haben. Zwischen 2001 und 2012 sind die jährlichen HIV-Neuinfektionen im südlichen Afrika um 34 % zurückgegangen. Weltweit nahmen in 26 Ländern die HIV-Neuinfektionen im Zeitraum 2001 bis 2012 gar um 50 % oder mehr ab, darunter Äthiopien, Ghana, Indien, Thailand und die Ukraine. Ein Anstieg der Neuinfektionen ist hingegen in Osteuropa und Zentralasien, sowie dem Mittleren Osten und Nordafrika zu verzeichnen. Das Land mit der weltweit höchsten HIV-Rate ist Swasiland, wo 2012 26,5 % der Erwachsenen (15 bis 49 Jahre) mit HIV infiziert waren.

Also available in: enEnglish (Englisch)

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