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Corinna Busch
Corinna Busch on Tour Lifestyle Travels

Auf nach Lissabon ins Sacramento

Das Restaurant Sacramento in Lissabon

Ich mag Lissabon. Die etwas morbide Stimmung – je nach Wetterlage – am Meer, das Gewusel in den alten Gassen, das ‚auf und ab‘ der Stadt – für mich immer eine Reise wert.

Und man kann in Lissabon herrlich essen – für ein vergleichsweise kleines Budget.

Zum Beispiel im Restaurant Sacramento 

 

Ich entdeckte dieses Restaurant durch Zufall auf meinem Streifzug durch Lissabon. Man soll sich ja nie von Äußerlichkeiten beeindrucken lassen. Von außen betrachtet war ich mir zuerst nicht ganz sicher, ob es eine gute Idee ist, dort ein Dinner einzunehmen.

 

Aber ich riskierte einen Blick durch die halb geöffnete Tür und – schwups – war ich drin. Und ich habe es nicht bereut. Da gibt es viele, viele leckere Sachen, Klassiker der portugiesischen Küche gut und ehrlich umgesetzt. Probieren Sie Feijoada oder Piri-Piri – KÖSTLICH!

Bon appetit 🙂

 

 

Background:Feijoada

Feijoada ist ein Eintopf aus Bohnen, Schweine- oder Rindfleisch und zahlreichen weiteren Zutaten. Feijoada ist in Portugal und vielen ehemaligen portugiesischen Kolonien wie z. B Angola, Brasilien, Mosambik und Macau verbreitet. In Brasilien und Angola gilt es als Nationalgericht. Bei der Feijoada completa, die aus Brasilien stammt, werden die Bohnen mit Charque (Trockenfleisch), Räucherwürstchen, Zunge, Schweineohren und -füßen, Nelken, Lorbeer, ganzen schwarzen Pfefferkörnern, Knoblauch und Zwiebeln gekocht, dazu werden Reis, Farofa (geröstetes und angemachtes Maniokmehl), gedünsteter Couve mineira (bzw. außerhalb Brasiliens Grünkohl, Wirsing oder Mangold) und Orangenscheiben sowie eine Molho da pimenta, eine pikante bis scharfe Pfeffersauce, serviert. In Angola kommt Palmenöl als Geschmacksverstärker in das Gericht. In der Regel werden schwarze Bohnen eingesetzt, selten auch rote oder braune.

Das Gericht wurde ursprünglich von den Sklaven erfunden. Diese haben die Reste von Schweine- und Rindfleisch wie Ohren, Füße, Schwänze verwendet und diese mit schwarzen Bohnen zu einem Eintopf verkocht. Bei der armen Bevölkerung kommen nur der Reis, die Bohnen und, soweit vorhanden, Carne seca oder Carne de sol, stark gesalzenes und getrocknetes Rindfleisch, auf den Tisch.

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