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Corinna Busch
Bild der Woche Reisen

2 Esel – Teil 2

2 Esel – Teil zwei…..

Esel- Interaktion mit anderen Tierarten
Größter Fressfeind ist der Wolf. Untersuchungen ergaben, dass gut 23 % des Beuteanteils dem Asiatischen Esel zuzuordnen waren. Die Pferdeart verteidigt sich aktiv gegen den Beutegreifer, aber auch ein flüchtender Asiatischer Esel kann mitunter sehr schnell sein und im Galopp Geschwindigkeiten von 70 km/h erreichen, wobei über längere Distanzen 50 km/h gehalten werden. Gelegentlich treten Kropfgazellen in der Nähe von Halbesel-Gruppen auf.

Bedrohung und Schutz

In geschichtlicher Zeit durchzogen Halbesel die asiatischen Halbwüsten in großen Herden. Der Durst führte sie regelmäßig an die wenigen Wasserstellen ihres Lebensraums. Marco Polo berichtete im 13. Jahrhundert vom großen Vorkommen der Tiere in Arabien, Persien, Turkestan und der Gobi.Größte Bedrohungen sind heute der Verlust des Lebensraumes durch Ausbreitung menschlicher Siedlungen und wirtschaftliche Erschließung der häufig unwirtlichen, aber rohstoffreichen Gebiete. Auch die Konkurrenz zu landwirtschaftlich gehaltenen Großtieren ist ein großes Problem, da der Halbesel bei Zugang zu Weideland und Wasserquellen in der Regel das Nachsehen hat. Weiterhin ist illegale Jagd auf den Asiatischen Esel, einerseits zur Nahrungsgewinnung, andererseits der Felle wegen eine zunehmende Gefahr. Seit den 1990er Jahren ist der Bestand um 52 % zurückgegangen. Alle Unterarten sind bedroht, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Der Gesamtbestand wird von der IUCN als vulnerable („stark gefährdet“) eingestuft.

Zu den Schutzmaßnahmen, die von der Equid Specialist Group der IUCN koordiniert werden, gehören Um- und Wiederansiedlungsmaßnahmen einzelner Populationen des Halbesels, weitere Untersuchungen der ökologischen Bedürfnisse der Art und der einzelnen Unterarten einschließlich der Habitatnutzung, verstärkte Kontrolle des Fleischhandels und Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung

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